Sachse`s Blog - Beschreibung
Beliebteste Blog-Artikel in Sachse`s Blog
Letzte Kommentare der Blogs
|
Februar, fast Frühling, aber eben doch nicht. Das Thermometer zeigt Temperaturen landauf, landab, die in dieser Wintersaison selten erreicht wurden. Frost, wohin der Spaten auch stechen will.
Dieser Wintereinbruch mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich kommt gerade rechtzeitig, um den Voreiligen unter den Gartenfreunden noch einmal schnell den Wind aus den Segeln zu nehmen. Selbst Frühbeet- und Gewächshaus-Gärtner können jetzt getrost eher die Schlittschuhe unterschnallen als die Samentüten aufreißen. Geduld und Gelassenheit sind die Tugenden des Gärtners. Übt euch darin.
Gerade machen ja Meldungen Schlagzeilen, wonach ganz viele Bundesbürger in den Wintermonaten deutlich zu wenig Vitamin D im Körper zur Verfügung haben. Der für den Knochenaufbau und den Knochenerhalt wichtige Stoff kann über bestimmte Nahrungsmittel aufgenommen werden, der Körper kann ihn aber auch selbst bilden, und zwar mit Hilfe von Sonnenlicht. Davon haben wir - zumindest wohl in der ersten Februarwoche - voraussichtlich genug. Mummelt euch also dick ein und wagt euch vor die Tür, wenn schon nicht zum Schlittschuhlaufen, so doch für einen langen Spaziergang oder einen täglichen Kontrollgang durch den erstarrten Garten.
Übrigens: Jetzt ist es wirklich an der Zeit, die Vögel zu füttern. Kein Wurm mehr weit und breit, und auch die Samen sind längst vertilgt. Und über Wassergaben freuen sich die gefiederten Freunde auch. Selbst wenn die Tränke nach wenigen Stunden schon wieder zugefroren ist, so haben bis dahin doch etliche Spatzen und Meisen ihren Durst dort gestillt, während Amseln einen frisch aufgeschnittenen Apfel bevorzugen.
Wunderschöne Frostwochen, die die Sehnsucht nach Frühling so richtig schüren,....
.... ist es wichtig, die Pflanzen zu beobachten, deren Äste stark mit Schnee bedeckt sind. Schneebruch kann Pflanzen schaden und Menschen gefährden,auch wenn es reizvoll aussieht, entfernt allzu dicke Schneeschichten von Euren Bäumen und Sträuchern, die Pflanzen werden es Euch in der nächsten Saison danken.
Haltet die Wege in Eurem Garten frei, die auch in dieser Jahreszeit genutzt werden, das schützt Euch und andere vor Unfällen. Welche Vorschriften für öffentliche Wege gelten, erfahrt Ihr bei der örtlichen Verwaltung. Auch Eiszapfen, die eine Gefährdung darstellen, müsst Ihr beseitigen. Bei Bedarf hilft die Feuerwehr.Wenn Ihr jetzt noch ab und zu Eure Kübelpflanzen im Überwitterungsquartier gießt, könnt Euren Garten im Winter genießen.
Öffentlich, manchmal laut, manchmal intim, vor allem aber ein Ort der Geselligkeit, in den man bewußt einkehrt, weil man Abwechslung, Unterhaltung und Kommunikation sucht und mit ein wenig Glück auch findet.
Da gibt es unregelmäßig angeordnete Tische, alle verschieden groß, aber auf keinem hängt das Schild "Stammtisch - Zutritt verboten", vielmehr existiert für jeden Tisch eine unausgesprochene Einladung, sich dazuzugesellen und, ja, eben gesellig zu sein.
Über die Zeit entsteht so eine Kneipenlandschaft, die sehr heterogen ist, aber dadurch zusammengehalten wird, daß die sie Bewohnenden das Zusammensein an sich als angenehm empfinden und diesen Ort der Geselligkeit trotz ständig wechselnder Zusammensetzung regelmäßig aufsuchen.
Wie in einer richtigen Kneipe gibt es auch störende Elemente, sozusagen die Foren-Pendants zu den Rosenverkäufern, den Möchtegern-John-Lennons mit kaputter Klampfe und den SZ-Abonnentenwerbern. Die Anwesenden wissen: Die gehen so schnell wie sie gekommen sind und man heftet sie unter "N" wie Notwendiges Übel ab.
Es gibt durchaus verschiedene Besucher dieser Kneipe und einige Neulinge erkennt man sofort als solche: Sie kommen mit trashem Outfit hinein und setzen sich bei ihrem ersten Besuch nicht an die Theke und versuchen nicht, erst einmal ein Gespür für den Laden zu bekommen. Sie nehmen sich einen Stuhl, schleppen diesen zu einem der vollbesetzten Tische und machen mit lautem Stuhlgeschepper auf sich aufmerksam. Die Tischrunde wird ruhig, das Gespräch ebbt ab und man harrt der Dinge, die da unweigerlich ihren Lauf nehmen.
Günstigenfalls ist der falsch outgefittete ein Scherzkeks, der um die Wirkung seines Auftritts weiß, ein verschmitztes Grinsen in die Runde wirft und zu erkennen gibt, daß er
a) nur heute unpassend gekleidet ist, weil er gerade vom Karneval mit der Schwiegermutter kam und
b) ansonsten nett, vor allem aber an der Institution Kneipe interessiert ist.
Er hält am Anfang das Maul, wirft gelegentlich kurze Bemerkungen ein, die aber zum Thema passen und nach kurzer Zeit ist er kein Fremdkörper mehr und seine erste, längere Pointe ruft tatsächlich einen kollektiven Heiterkeitsausbruch hervor. Das Eis ist gebrochen, alle fühlen sich wohl und wenn der falsch outgefittete Typ am nächsten Tag wiederkommt, dann sicherlich unter dem Vorzeichen, daß er gerne gesehen ist. Man wird ihm zwar dann irgendwann stecken, daß einige seiner (ihm gar nicht bewussten) Unarten leicht änderungsbedürftig sind, aber als smarter Mensch hat er damit kein Problem und stellt sie ab. Ohne darüber zu lamentieren, wohlgemerkt.
Und dann gibt es jene, die es nicht ertragen können, daß die Institution Kneipe als solche in einem Sinne funktioniert, den sie selbst weder schätzen, noch unterstützen wollen: Sie setzen bei ihrem ersten Besuch nicht an die Theke und versuchen nicht, erst einmal ein Gespür für den Laden zu bekommen, sondern sie nehmen sich einen Stuhl, schleppen diesen zu einem der vollbesetzten Tische und machen mit lautem Stuhlgeschepper auf sich aufmerksam. Die Tischrunde wird ruhig, das Gespräch ebbt ab und man harrt der Dinge, die da unweigerlich ihren Lauf nehmen.
Und sie nehmen keinen guten Lauf: Statt einer leise eingeworfenen Bemerkung, die das Eis brechen könnte, wird erst einmal laut gerülpst, schließlich ist man ja wer. Als zweites stiert man den anwesenden Damen in den Ausschnitt und - unter Zuhilfenahme sehr ausufernder Handbewegungen - versucht sich als weltgewandter Don Juan zu etablieren, was allerdings angesichts des Outfits eher Befremden in der Runde hervorruft. Dann ist der Rest des Tisches dran und man kann förmlich sehen, wie sich alte Ressintements, offensichtlich Relikte aus der als nicht sonderlich angenehmen empfundenen Schulzeit, ihren Weg durch die lauten, rauhen Stimmbänder bahnen:
Der gut gekleidete Herr mit leiser Stimme ist automatisch ein arrogantes Arschloch, der kluge Typ mit Brille ein intellektueller Spinner, die zierliche Dame in Jeans offensichtlich eine Schlampe, der Rotweintrinker ein Alternativer und der Herr im Hut ein neokonservativer Altnazi.
Gesprächsthemen werden ignoriert und biegen immer wieder in die eine Richtung ab: Andere spüren lassen, daß man eigentlich der bessere Mensch ist und alle anderen dämlich. Hau drauf, heißt die Devise, weg mit dem Spießerzopf, hier muß Leben in die Bude und was ist dazu besser geeignet als eine gehörige Portion Provokation.
Vorsichtige Hinweise auf die Kneipe als verbindendes, nicht trennendes Element werden automatisch als persönlicher Affront empfunden und mit lauter, unangenehmer Stimme beiseite geschoben, meist verbunden mit dem Hinweis, daß er doch bitteschön besser wisse, wie man sich in einer Kneipe verhält, schließlich habe er jahrelange Erfahrungen damit sammeln können.
Mittlerweile hat sich der Tisch (und auch der Rest der Kneipe) gegen den Eindringling solidarisiert, sei es durch kleine Hinweise mit den Augen oder einem kurzen gemeinsamen Besuch des Örtchens. Statt aber diese gekippte Stimmung als Anlaß zu nehmen, sich aus dem Laden zu entfernen, tritt das Gegenteil ein. Der Eindringling wird lauter, unverschämter und absurderweise versucht er jedem, der es hören will (und den anderen auch) mitzuteilen, daß er doch eigentlich ein netter Kerl sei, mitspielen möchte und man ihm nur zuhören müsse, um dies zu verstehen. Fatal dabei ist nur, daß jeder dieser Konzilianzversuche immer einher geht mit einem Tritt gegen das Schienbein, mit einem Fingerzeig auf angebliche Verfehlungen eines der Anwesenden, mit einer abfälligen Bemerkung, die vor allem eines ausdrückt: Neid, nicht dazuzugehören. Ernst nimmt ihn keiner mehr, egal was er erzählt, sei es nun vom tollen Freundeskreis, der herausragenden Bildung, dem Superjob und seiner allgemeinen Beliebtheit; der Lack ist ab, das Gesagte uninteressant bis nervig.
Und hier kommt nun der große Unterschied zwischen Kneipe und einem Forum ins Spiel: In einer Kneipe wäre spätestens beim aufgezeigten Stand der Dinge der Kneiper tätig geworden und hätte dem Eindringling unter Zuhilfenahme zweier kräftiger Hände den Weg nach draußen gezeigt, verbunden mit dem Hinweis, daß das nochmalige Eindringen Konsequenzen der physischen Natur nach sich ziehen wird. Schließlich will der Kneipier seine Stammkundschaft behalten: Lieber langfristige Moderattrinker als kurfristige, umsatzstarke Saufbrüder, die ihr Milieu einschleppen wollen.
Gottseidank sind wir nicht in einem geschlossenen Club, ganz im Gegenteil. Den Regulars eines Forums ist es wichtig, dies Offenheit für Neulinge zu demonstrieren, statt mit geheimen Einladungslisten zu operieren. Die störenden Elemente verschwinden so oder so, auch wenn manchmal erhebliche Klimmzüge notwendig sind, um diesen Störenfrieden den Aufenthalt im Forum dermaßen zu verleiden, daß sie irgendwann den lichten Moment des "Ich bin tatsächlich hier nicht willkommen" er- und ausleben.
Geklappt hat es allerdings immer noch; auch diese Phase der schlecht outgefitteten Fremdkörpers wird wieder vorbeigehen. Zurück bleibt zwar ein schaler Nachgeschmack, aber er wird dadurch wieder wettgemacht, daß ein Neuer die Bühne betritt, die Kneipe als angenehm empfindet und sich dazugesellt, ohne es sich schon bei den ersten Auftritten mit sämtlichen Anwesenden zu verscherzen.
So gesehen haben auch bemitleidenswerte Störenfriede ihr Gutes. Und, nein, das mit der anderen Backe hinhalten ist nebenan. Es hätte Niveau gehabt, das zu tun, was man als angenehmen Usus empfindet: Sich einfach an seine Umgebung etwas anpassen oder halt nicht wiederkommen.
Bitte die Tür nicht allzu laut zuknallen, danke.
Wieso blüht die Rose nicht? Was kann ich gegen Schnecken tun? Woran liegt es, dass meine Tomaten Blätter verliert und wie und wann schneide ich meine Hecke? Fragen über Fragen, auf die man oft keine Antwort hat, die aber vielen Kopfzerbrechen bereiten. Denn wenn man einen Garten hat, tauchen fast täglich neue Fragen auf. Wer sich in einem Gartenforum engagiert, der wird in Zukunft einen noch schöneren Garten bekommen. Es ist doch oft so, dass man eine Pflanze im Garten hat, die nicht mehr so will, wie vielleicht noch im letzten Jahr. Weil man nicht weiß, was die Blume hat, wird erst mal nichts getan. Die Ursache ist unbekannt, die Pflanze erholt sich auch nicht mehr und wenige Wochen später wird sie weggeworfen.
Um hier zukünftig die richtigen Schritte einzuleiten oder sogar im Vorfeld schon aktiv zu werden und eventuelle Krankheiten schon im Keim zu ersticken, sind Foren perfekt geeignet. Wenn man schon die Möglichkeit hat, solche Plattformen kostenlos zu nutzen, sollte man das auch nutzen. In solchen Foren kann man nicht nur Hilfe in vielen Gartenfragen finden, man kann auch selbst Fragen stellen. Eine perfekte Art, seinen Garten auf Vordermann zu bringen. Und all das gibt es übersichtlich, hier in dem folgenden Gartenforum.
http://www.gartenfreunde-pirna.de/

|