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Gründüngung ist ganz einfach

in Düngen 09.10.2011 12:25
von Sachse | 10.000 Beiträge

Wirksames Mittel zur Bodenverbesserung im Garten


Eine gute Bodenqualität ist eine Grundvoraussetzung für den gärtnerischen Erfolg. Im Idealfall ist der Gartenboden bis in eine Tiefe
von 30 bis 60 cm locker und voller Humus. Er riecht angenehm, ist
ausreichend durchlüftet und speichert Feuchtigkeit gut. Doch durch
ständige Nutzung, besonders im Gemüsegarten, gehen dem Boden
Nährstoffe verloren, da die Pflanzen durch Ernten aus dem natürlichen Kreislauf entfernt werden.Deshalb sollte der Hobbygärtner auf eine regelmäßige Bodenverbesserung achten. Neben der Gabe von Kompost hat sich auch die so genannte Gründüngung bewährt.
Unter dem Begriff Gründüngung bezeichnet man den Anbau
von bestimmten Pflanzen zum späteren Einarbeiten in den Boden.
Gründünger schützen und verbessern den Boden. Ist eine Gründüngungsaussaat reif, wird sie in die obere Bodenschicht eingearbeitet und funktioniert dort wie eine lebendige Bodendecke (Mulch). Im Laufe des Zersetzungsprozesses gibt sie langsam Nährstoffe für Kulturpflanzen ab.
Verschiedene zur Gründüngung geeignete Pflanzen haben dabei
unterschiedliche Wirkungen auf den Boden: Leguminosen, wie Bohnen,
Luzerne, Wicken, Kleearten sowie Bitterlupinen beherbergen
an ihren Wurzeln Knöllchenbakterien. Diese Bakterien binden Stickstoff
aus der Luft und verwandeln ihn in eine Form, die von den Pflanzen
aufgenommen werden kann.Von dieser Stickstoffquelle können
auch nachfolgende Kulturen profitieren.Kreuzblütler, wie Ackersenf oder Ölrettich sind für kleine Gärten ein billiger und schnell wachsender
Dünger. Aber Vorsicht: Nicht dort aussäen, wo später Kohl gepflanzt werden soll! Aufgrund der Kreuzblütler können sich im Boden
zahlreiche Krankheitserreger ansiedeln (Kohlhernie und Nematoden).
Mittlerweile gibt es im Fachhandel ausgewogene Gründüngungsmischungen,auf die man am besten zurückgreifen sollte. Blumen wie Tagetes oder Ringelblumen haben
sich ebenfalls als Gründüngungspflanzen bewährt.
Gründüngungen erfüllen vielfältige Funktionen: sie locken Nützlinge in den Garten, schützen den Boden, ernähren und aktivieren
die Bodenorganismen, lockern verdichtete Böden dank guter Durchwurzelung, verschönern den Garten, unterdrücken Unkräuter,
erzeugen eine krümelige Erde und nehmen im Herbst leichtlösliche
Nährstoffe auf, die sonst ausgewaschen werden – wenn das keine
starken Argumente sind!

Quelle:Schöner Garten


Da gänndsch bleede wär`n!
zuletzt bearbeitet 09.10.2011 12:26 | nach oben springen

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