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Das Garten-Manifest

in Künstlerisches in Garten & Natur 15.02.2014 12:32
von Sachse | 10.000 Beiträge

Jeder Mensch braucht einen Garten! Und sei es ein Balkon oder ein Fleckchen öffentliches
Grün, das erobert wird.
Wer keinen Garten hat, suche sich einen. Und wer keinen findet, der borge sich ein paar Beete.
Wer seinen Garten nicht allein bebauen mag, teile ihn.
Wo kein Garten ist, kann einer geschaffen werden. Grüne Großstadt-Guerillas erobern
öffentliches Brachland. Statt mit Spraydosen Wände zu besprühen, hinterlassen sie Lebensspuren
mit Blumensamen und Pflanzen.
Jeder Mensch braucht etwas Boden unter den Füßen, eine Handvoll Erde, um ein Pflänzchen
wachsen zu lassen, und einen Baum, an den er sich lehnen kann.
Wer gärtnert, lernt Mut fassen und mit Problemen umgehen. Im Garten gibt es immer ein
Morgen, jeder Frühling bringt die Chance zum Neubeginn.
Gärten sind mächtige Symbole der Hoffnung. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Stückchen
Hoffnung!
Wer gärtnert, schafft sich seine eigene Vision des Paradieses. Niemand sollte davon aus geschlossen sein.
Gärten sind ein lebenswichtiges Gegengewicht zu den Beton- und Asphaltwüsten der Städte.
Wir brauchen sie zum Entspannen, Spielen und Freundschaften pflegen.Im Dialog mit den Pflanzen und der Umgebung kommen wir uns selbst näher. Wer Teil hat am großen Ganzen, wer erlebt, wie die Pflanzen wachsen und blühen, wird auch der Umwelt gegenüber weniger gleichgültig sein.
Jeder Mensch sollte etwas Salat, ein paar Kräuter und Blumen selbst ziehen. Die eigene Ernte
schmeckt besser, ist gesünder und entlastet das Haushaltbudget.
Eigenes Obst und Gemüse hilft energiefressende Importe zu vermeiden und trägt somit zur
Rettung des Klimas bei.
Wer sich aus dem eigenen Garten versorgt, setzt ein Zeichen gegen die weltweit explodierenden
Preise für Grundnahrungsmittel und die dadurch verursachte Not.
Gärten, Balkone und Terrassen gehören zu den letzten Freiräumen, die uns in einer immer
hektischeren Welt bleiben. Nutzen wir sie! Schaffen wir uns Oasen der Liebe, der puren Lust
und der Lebensfreude!
Wir sollen nicht versuchen, unerreichbaren Idealen nachzueifern. Besser wir finden individuelle
Lösungen, die den Bedürfnissen unserer Liebsten und den gegebenen Mitteln und Möglichkeiten
entsprechen.
Gärtnern ist wie Sex oder wie Kochen. Das kann jeder. Weg mit der Angst, etwas falsch zu machen!
Weg mit den angestaubten Regeln. Es lebe die Anarchie im Garten!
Jedes Fleckchen Garten, jeder Baum und jede wild begrünte Verkehrsinsel, jeder bepflanzte
Hinterhof und jede blühende Fensterbank machen die Welt besser!


Da gänndsch bleede wär`n!
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