#1

Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 11.02.2010 17:56
von Sachse | 10.000 Beiträge

Januar

* Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh
* Auf kalten trocknen Januar folgt oft viel Schnee im Februar.
* Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr naß führwahr
* Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.
* Wieviel Regentropfen ein Januar, soviel Schneeflocken im Mai
* Je frostiger der Januar, desto freundlicher das Jahr
* Ist der Januar frostig und kalt, lockt uns bald der grüne Wald.
* Der Januar muß krachen, soll der Frühling lachen
* Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht im ganzen Jahr
* Ist der Januar frostig und kalt, lockt uns bald der grüne Wald.
* Ist der Januar kalt und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.
* Läßt der Januar Wasser fallen, lässt der Lenz es gefrieren.
* Januar weiß, der Sommer heiß
* Wenn der Frost nicht im Jänner kommen will, so kommt er im März oder April.
* Ein Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen, Tälern weh.


Da gänndsch bleede wär`n!
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#2

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 30.01.2011 17:27
von Sachse | 10.000 Beiträge

Februar

* Der Feber muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.
* Wenn im Feber die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen.
* Spielen die Mücken im Februar, frier’n Schaf’ und Bien’ das ganze Jahr.
* Ein nasser Februar bringt ein fruchtbar Jahr.
* Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.
* Ist der Februar trocken und kalt, kommt im März die Hitze bald.
* Lässt der Februar Wasser fallen, so lässt’s der März gefrieren.
* Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.
* Heftiger Nordwind im Februar vermelden ein fruchtbar Jahr.
* Wenn der Nordwind doch nicht will, so kommt er sicher im April.
* Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.
* Ist’s im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.
* Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.
* Im Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.
* Wenn’s im Februar nicht schneit, schneit’s in der Osterzeit.


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#3

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 27.02.2011 16:58
von Sachse | 10.000 Beiträge

März

* Märzenstaub bringt Gras und Laub
* Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz
* Im Märzen kalt und Sonnenschein, wird die Ernte sehr gut sein
* Märzenschnee tut den Saaten weh
* Soviel Nebel im März, soviel Fröste im Mai, soviel Gewitter im Sommer
* Märzenstaub und Märzenwind, guten Sommers Vorbot sind
* Märzensonne - kurze Wonne
* Gewitter im Märzen gehn dem Bauern zu Herzen
* Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann
* Ein feuchter, fauler März ist des Bauern Schmerz
* Märzengrün ist bald wieder hin
* Märzenregen bringt keinen Segen
* Ein Märzmonat kein Tag wie den andern hat
* Werden im März die Wiesen bunt, labt ein edler Wein den Mund
* Märzenregen geht dürrem Sommer entgegen
* Donnerts im März, so schneits im Mai
* Nebelts im März, windets von südwärts


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#4

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 28.03.2011 18:50
von Sachse | 10.000 Beiträge

April - ein wunderlicher Monat dieses Jahr!

* 1. - 4. sehr schönes Wetter
* 5. Hagel, Regen und es fäng an zu frieren
* 6. - 30. es friert, sehr veränderlich und unstet mit täglich wechselndem Wetter
* Der April tut, was er will.
* Wenn der April bläst in sein Horn, so steht es gut um Heu und Korn.
* Wenn der April Spektakel macht gibt’s Korn und Heu in voller Pracht.
* Je eher im April der Schlehdorn blüht, je früher der Bauer zur Ernte zieht.
* Heller Mondschein im April schadet den Blüten nicht.
* Aprilschnee ist der Grasbrüter.
* Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche (=trockener Sommer)
* blüht die Eiche vor der Esche gibt es eine große Wäsche (=verregneter Sommer)


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#5

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 02.05.2011 16:33
von Sachse | 10.000 Beiträge

Mai

*Donner und Fröste im Wonnemond, Müh’ und Arbeit wenig lohnt.
*Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken.
*Ist der Mai kühl und nass, füllt’s dem Bauern Scheun’ und Fass.
*Wenn im Mai die Wichteln schlagen, läuten sie von Regentagen.
*Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu.
*Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.
*Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
*Mairegen bringt Segen.
*Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.
*Grünt die Eiche vor der Esche, gibt’s im Sommer große Wäsche. Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche.


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#6

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 23.05.2011 17:26
von Sachse | 10.000 Beiträge

Juni

*Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.
*Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
*Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.
*Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird g’wiss das Getreide fetter.
*Schönes Wetter auf Fortunat, ein gutes Jahr zu bedeuten hat. (Fortunatus = 1. Juni)
*An St. Medardus wird ausgemacht, ob 40 Tage die Sonne lacht. (Medardus = 8.6.)
*Hat Margret (10.6.) keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken rein. (Margret = 10.6.)
*Wenn St. Barnabas bringt Regen, dann gibt’s reichen Traubensegen. (Barnabas = 11.6.)
*Regen zu St. Veit die Gerste nicht leid’t. (Vitus/Veit = 15.6.)
*Der Wind, der dreht sich um St. Veit (und dreht dos Laub auf d’ andre Seit’).
*Wenn’s regnet auf Gervasius, es 40 Tage regnen muss. (Gervasius = 19.6.)
*Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
Funkeln heut’ die Stern’, spielt bald der Wind den Herrn.

-27. Juni: Siebenschläfertag

Wie das Wetter sich am Siebenschläfer verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.


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zuletzt bearbeitet 01.07.2011 16:18 | nach oben springen

#7

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 01.07.2011 16:18
von Sachse | 10.000 Beiträge

Juli

*Im Juli will der Bauer lieber schwitzen als hinter dem Ofen sitzen.
*So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.
*Scheint die Sonn' im Juli heiß, lohnt sie des Bauern Mühe und Fleiß.
*Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut.
*Ist der Juli heiß, lohnt sich Müh' und Schweiß.
*Einer Rebe und einer Geiss ist es im Juli nie zu heiß.
*Noch nie ward der Bauer arm, war's im Juli feucht und warm.
*Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.
*Maria Heimsuch wird’s bestellt, wie’s Wetter vierzig Tag sich hält (2.7.).
*Wie’s Wetter an St. Margaret, dasselbe noch vier Wochen steht (13.7).


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#8

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 31.07.2011 19:37
von Sachse | 10.000 Beiträge

August

*Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
*Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
*Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
*Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.
*Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter, wenn weiße Wolken ziehen.
*Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.
*Nasser August macht teure Kost.
*Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
*Bring der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
*Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.


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#9

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 29.08.2011 14:52
von Sachse | 10.000 Beiträge

September

*Am feinem Septemberregen ist dem Bauer gelegen.
*Was Juli und August nicht braten, lässt der September ungeraten.
*Wenn im September die Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.
*Viele Eicheln im September – viel Schnee im Dezember.
*Ist’s an Sankt Ägidi rein, so wird’s bis Michaeli sein. (1./29.9.)
*Wie das Wetter am Magnustag, so es vier Wochen bleiben mag. (Magnus = 6.9.)
*Maria Geburt fliegen die Schwalben fort (Ma.Geburt = 8.9.)
*Maria Geburt sind die Walnüsse gut (Ma.Geburt = 8.9.)
*Ist’s hell am Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Winter nach (Kreuzerhöhung = 14.9.)
*Matthäus, wenn er weint statt lacht, Essig aus dem Wein er macht. (Matthäus = 21.9.)
*Regnet’s sanft am Michelstag, sanft der Winter werden mag. (Michael = 29.9.)


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#10

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 28.09.2011 18:29
von Sachse | 10.000 Beiträge

Oktober

*Oktober rauh, Januar flau.
*Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
*Ist der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfraß halt.
*Wenn die Bäume zweimal blühn, wird sich der Winter bis zum Mai hinziehn.
*Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als Oktobereis in Pfützen.
*Bringt der Oktober viel Regen, so ist's für die Felder ein Segen.
*Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.
*Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.
*Sitzt im Oktober das Laub noch am Baum, so fehlt ein strenger Winter kaum.
*Wenn Buchenfrüchte geraten wohl, Nuß- und Eichbaum hängen voll: so folgt ein harter Winter drauf, und fällt der Schnee zuhauf.
*Gewitter im Oktober künden, dass du wirst nassen Winter finden.


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zuletzt bearbeitet 28.09.2011 18:30 | nach oben springen

#11

RE: Bauernregeln 2011

in  Tipps & Tricks 25.10.2011 19:52
von Sachse | 10.000 Beiträge

November

*Blühen im November die Bäume auf's neu', währet der Winter bis zum Mai.
*November Morgenrot mit langem Regen droht.
*Wenn's im November donnern tut, wird das nächste Jahr wohl gut.
*Ziehen die wilden Gänse und Enten fort, ist der Winter bald am Ort.
*Der November tritt of hart herein, braucht nich viel dahinter sein.
*November hell und klar, ist übel für's nächste Jahr.
*Den Komposthaufen umgesetzt, ist eine Arbeit grad für jetzt.
*Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.
*Wenn rauh des Hasen Fell, ist der Winter bald zur Stell'.
*Sind an Sankt Martin die Bäume schon kahl, macht der Winter nicht viel Qual.
*Der Winter bringt die Krähe in die Dorfes Nähe.
*Sitzt im November das Laub fest an den Ästen, kommt bald der Winter mit strengen Frösten.
*Friert im November zeitig das Wasser, ist's im Januar umso nasser.
*November trocken und klar, gibt wenig Segen für's nächste Jahr.
*Sind die Bäume mit Eicheln voll, wird der Winter hart und doll.
*Wie der November wittert, so wittert auch der Lenz.
*Hat der Hase ein dickes Fell, wird der Winter ein harter Gesell.
*Bringt der November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.
*Geht die Sonne feurig auf, folgen Wind und Regen drauf.
*Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter.
*Bei Vollmond sind die Nächte kalt.
*Ist der Himmel voller Sterne, ist die Nacht voll Kälte gerne.
*Wenn große Wolken sich verkleinern, ist schönes Wetter zu erwarten.
*Wie im November, so der folgende Mai.
*Blühen im November die Bäume aufs neu,währet der Winter bis zum Mai.
*Bringt November Morgenrot,der Aussaat dann viel Schaden droht.
*Der November bringt Nebel und Schnupfen und Husten,man muß sich fast zu Tode prusten.
*Fliegen im November noch Sommerfäden,wirst du lang' nicht vom Frühling reden.
*Friert im November früh das Wasser,dann wird der Jänner umso nasser.
*Ist November die Buche im Saft,viel Nässe dann der Winter schafft.
*Im November Mist fahren ,das Feld vor Mäusen bewahren.
*Im November viel Naß,auf den Wiesen viel Gras.
*Im November wässere die Wiesen,wenn das Gras soll reichlich sprießen.
*Ist der November kalt und klar,wird trüb und mild der Januar.
*Je mehr Schnee im November fällt,umso fruchtbringender wird das Feld.
*Läßt der November die Füchse bellen,wird der Winter viel Schnee bestellen.
*November hell und klar,ist nicht übel für's nächste Jahr.
*November naß, bringt jedem was.
*Novemberschnee tut der Saat nicht weh.
*November tritt oft hart herein,muss nicht viel dahinter sein.
*November warm und klar,wenig Segen für's nächste Jahr.
*Novemberwind scheut Schaf und Rind.
*Sitzt November feste im Laub,wird das Wetter hart, das glaub.
*Steigt im November das Gewässer,steigt's allmonatlich noch besser.
*Tummelt sich im November die Haselmaus,bleibt der Winter noch sehr lange aus.
*Wenn der November blitzt und kracht,im nächsten Jahr der Bauer lacht.
*Wenn im November der Buche Holz im Saft,so wird der Regen stärker als der Sonne Kraft.
*Ist es aber starr und fest,sich große Kälte erwarten läßt.
*Wenn im November die Stern' stark leuchten,läßt dies auf baldige Kälte deuten.


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