#1

Bodenanalyse

in Düngen 22.01.2015 12:39
von Sachse | 10.000 Beiträge

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Die Fingerprobe – bewährtes Gärtnerhandwerk

Die Fingerprobe ist ein altes Gärtnerhandwerk, das uns verrät wie der Boden zusammengesetzt ist und wie er Wasser und Nährstoffe halten kann. Je besser ein Boden Wasser und Nährstoffe halten kann, desto fruchtbarer ist er.

So geht ihr vor:

Entnehmt eurer Bodenproben einen Esslöffel Erde und legt sie auf eure Handfläche. Versucht mit dem Zeige- und Mittelfinger der anderen Hand daraus auf der Handfläche eine Wurst zu rollen.
Gelingt es euch, haben ihr einen Boden mit hohem Ton- und Lehmanteil. Auch wenn sie nach zahlreichen Rollbewegungen bricht, könnt ihr davon ausgehen, dass Ihr Boden gut für Blumenbeete, Gehölze und Obstbäume versorgt ist.
Ist die Erde sehr dunkel, fast schwarz und lösen sich auch feine schwarze Härchen, dann ist der Boden sogar humos und ihr düngt am besten wie gewohnt oder weniger. (Außer für Rasen, da könnte dieser Boden zu schwer sein – Sand hilft)
Bricht die Wurst nach drei bis vier Rollbewegungen habt ihr einen lockeren, lehmigen Sandboden. Optimal für Rasenflächen, düngt den Rasen trotzdem, wenn ihr nicht mulcht. Auf den anderen Flächen düngt wie gewohnt. Im Gemüsebeet und auf dem Staudenbeet hilft eine Gabe mit Gesteinsmehl, die Wasserhaltekraft zu verbessern.
Gelingt gar keine Wurst – bricht die Erde sofort ohne eine Rolle zu formen, dann ist euer Boden zu sandig. Ihr solltet ihn auf jeden Fall mit viel Humus, Kompost und Gesteinsmehl verbessern. Düngt im folgenden Jahr nur mit organischen Düngern und nutzt alle Möglichkeiten, den Humusgehalt zu verbessern, wie zum Beispiel Mulchen.


Da gänndsch bleede wär`n!
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#2

RE: Bodenanalyse

in Düngen 25.01.2015 07:34
von Lydia • Gartenkenner | 478 Beiträge

Vielen Dank, lieber Hendrik, für diese Hinweise. Werde ich mir ausdrucken. Insbesondere, weil bei uns alle paar Quatratmeter eine andere Bodenbeschaffenheit ist. So kann ich im Vorfeld schon mal testen, wo der beste Platz für den Mispelbaum wäre, zumindest was den Boden betrifft.


Herzliche Grüße

Lydia
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